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DVDs, so dünn wie ein Haar

Hitachi Maxell hat eine neue Art von DVD entwickelt, die nicht einmal ein Zehntelmillimeter dick ist. Mit 0,092 Millimetern sind die Scheiben dünner als ein menschliches Kopfhaar (Bild oben). Dabei bieten sie mit 9,4 Gigabyte die gleiche Speicherkapazität wie normale, doppelseitig beschreibbare DVDs.

Ein Bericht mit Bilder bei inside-it.gif

Aufgrund ihrer Flexibilität ist der Umgang mit den ultradünnen DVDs allerdings nicht ganz so einfach wie mit normalen optischen Medien, weshalb auch die Platzeinsparung etwas geringer ausfällt, als theoretisch möglich. Maxell plant, die DVDs in Kartuschen zu je 100 Stück unterzubringen, die man dann in speziellen DVD-Wechslern verwenden könnte. Eine solche, "Stacked Volumetric Optical Disc" (SVOD) genannte, Kartusche bietet insgesamt fast ein Terabyte Speicherkapazität bei einer Grösse von 6,5 auf 13,3 auf 16,1 Zentimeter. Einen weiteren Kapazitätssprung könnte es geben, wenn es Maxell schafft, wie angekündigt auch ultradünne Blu-ray-Disks mit dieser Technologie herzustellen.

 
Das neue Speichersystem ist vor allem für Unternehmen zur Langzeitarchivierung gedacht. Welche Haltbarkeit Maxell für die Daten auf den ultradünnen Scheiben angibt, ist uns allerdings nicht bekannt.
 
Eine Kartusche mit ultradünnen DVDs soll gemäss japanischen Presseberichten ab Anfang 2007 für rund 450 Franken verkauft werden. Wieviel allerdings ein dazugehöriger Player (Bild oben: Ein Prototyp) kosten wird, gab Maxell noch nicht bekannt.

 

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