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Orbit-iEX mimt Zufriedenheit

Ist das Glas halb voll oder halb leer?
Nach unserer persönlichen Einschätzung der diesjährigen Schweizer IT-Leitmesse Orbit-iEX kommt heute nun auch noch das offizelle Statement der Organisatoren. Wie nicht anders zu erwarten, schreibt die Messeleitung in einer Mitteilung von heute, der Standort Zürich habe "sich mit 21'595 Besuchern als Austragungsort bewährt."

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Tatsache ist allerdings, dass sich die diesjährige Orbit-iEX gegenüber der Basler Ausgabe letztes Jahr sowohl bei den Aussteller- wie den Besucher-Zahlen nur gerade stabilisieren konnte. Die Zürcher Orbit-Ausgabe lockte nur 96 Besucher mehr an.

Allerdings ist die Zufriedenheit der Besucher sowie der Anteil der vielgeliebten "Entscheider" gemäss den Veranstaltern deutlich gestiegen. So hatte es dieses Jahr gemäss der Mitteilung der veranstaltenden Exhibit AG 30 Prozent mehr IT-Verantwortliche unter den Besuchern und die Zufriedenheit sei um 25 % gesteigert worden. Ebenfalls sehr positiv äusserten sich gegenüber der Messe einige Aussteller.

Tatsache ist allerdings, dass sich die diesjährige Orbit-iEX gegenüber der Basler Ausgabe letztes Jahr sowohl bei den Aussteller- wie den Besucher-Zahlen nur gerade stabilisieren konnte. Die Zürcher Orbit-Ausgabe lockte nur 96 Besucher mehr an.

Allerdings ist die Zufriedenheit der Besucher sowie der Anteil der vielgeliebten "Entscheider" gemäss den Veranstaltern deutlich gestiegen. So hatte es dieses Jahr gemäss der Mitteilung der veranstaltenden Exhibit AG 30 Prozent mehr IT-Verantwortliche unter den Besuchern und die Zufriedenheit sei um 25 % gesteigert worden. Ebenfalls sehr positiv äusserten sich gegenüber der Messe einige Aussteller.
Am Begleitkongress wurden gemässdem Veranstalter gleich viele Seminar-Besucher gezählt, wie letztes Jahr, als noch doppelt so viele Vorträge gehalten wurden. Allerdings wären in unseren Augen für den Begleitkongress neutralere und auch kontroversere Seminare wünschenswert.
Warum nicht drei statt vier Tage?
Ist das Glas nun halb voll (Schrumpfkurs der Messe gestoppt) oder halb leer (keine Steigerung von Besucher- und Ausstellerzahlen)? Wir tendieren zu ersterem. Zwar gab es am ersten Tag der Messe wirklich nur wenige Besucher und wir sahen vor allem Verkäufer, die sich gegenseitig besuchten. Doch bereits am Mittwoch Vormittag gab es Stände (Novell!), an denen fast kein Durchkommen mehr war.
Auch das Medienecho (Beilage in der NZZ, recht breite Berichterstattung bei Radio und Fernsehen DRS) scheint uns zu zeigen, dass Informationstechnologie in der Gesellschaft weiterhin ein Thema ist und dass nur eine breite Messe wie die Orbit-iEX das Interesse bündeln kann. Unverständlich bleibt für uns deshalb, warum "die Grossen" (ausser SAP) die Orbit-iEX geradezu boykottieren. Den Vogel abgeschossen hat die frischgebackene Swisscom-Tochter Cybernet, die es mit ihrer "Viren-Geisterbahn" auf der Orbit in die beliebte TV-Nachrichtensendung "10 vor 10" schaffte. Das schafft Microsoft mit der Interlakener Hausmesse "x.days" wenn, dann nur mit einem ungleich höheren Aufwand.
Angesichts der schlechten Besucherzahlen am ersten Tag wäre die Verkürzung der Messe auf drei Tage aber vielleicht bedenkenswert. (Christoph Hugenschmidt)

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