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Surfen bei 200 Km/h

Der österreichische Autobahnbetreiber ASFINAG will auf einer Versuchstrecke den Einsatz von WLAN-Technologie auf Autobahnen prüfen. Interessierte Firmen werden die Möglichkeit haben, auf diesem Autobahnabschnitt zu testen, wie man den Fahrzeigen auf einer Autobahn einen drahtlosen Netzwerkanschluss versorgen könnte. ASFINAG will dazu seine eigene Glasfaserleitung als Grundlage zur Verfügung stellen.

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Gemäss ASFINAG-Chef Christian Trattner geht es darum, Erkenntnisse über die Kommunikation zwischen der Infrastruktur und Fahrzeugen zu sammeln, die mit hohen Geschwindigkeiten unterwegs sind. Die besondere Schwierigkeit besteht dabei darin, die Empfänger immer wieder nahtlos von einem Hotspots zum nächsten zu übergeben, die aufgrund der geringen Reichweite von WLAN immer nur einige Hundert Meter abdecken können.

Der ASFINAG dürfte es dabei nicht darum gehen, dass in Zukunft rasende Manager bei 200 Kilometern in der Stunde ihr Auto mit den Knien lenken während sie ihre Mails auf dem Notebook bearbeiten. (In Österreich ist sowieso nur Tempo 130 erlaubt.) Zunächst soll das mobile WLAN-Netz betriebsintern, vor allem für den Straßendienst, genutzt werden. Später soll es dann auch den Autobahnbenützer offen stehen, wobei wohl vor allem über Auto-IT-Plattformen wie das von Microsoft und Fiat entwickelte "Blue & Me" mit dem Internet kommuniziert werden soll.

 

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